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Marketing bringt Leistungen an den Kunden und hilft dabei, Unternehmensziele zu erreichen. Die Marketing-Strategie und die Umsetzung von Marketingmaßnahmen im operativen Geschäft verschaffen Marken eine differenzierende und einzigartige Positionierung im Wettbewerbsumfeld. Insbesondere die Markenkommunikation trägt wesentlich zum Imageaufbau von Marken und somit zu ihrem Erfolg bei. Wir stellen euch die Marketing-Zitate vor, die brot & salz in ihrer Arbeit am meisten inspiriert haben:

 

Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.
– Kurt Tucholsky

Der Mensch ist ja nicht der, der er ist, sondern der, der er sein will. Wer ihn an seinen Wünschen packt, hat ihn.
– Martin Wasler

Eigentlich kaufen auch wir Erwachsenen immer wieder nur Kinderspielzeuge.
– Jean-Claude Biver

Wer keine Probleme löst, darf sich nicht wundern, dass sich keiner für das Angebot interessiert.
– Peter Sawtschenko

Qualität bedeutet, der Kunde kommt zurück, nicht die Ware.
– Hermann Tietz

Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.
– Giorgio Armani

Nicht fort sollt Ihr Euch entwickeln, sondern hinauf.
– Friedrich Nietzsche

Die beste Möglichkeit die Zukunft vorherzusagen ist, sie zu erfinden.
– Alan Kay

Ich bediene Märkte nicht. Ich schaffe sie.
– Akio Morita

Nur der Überzeugte überzeugt.
– Joseph Joubert

Umsatz ist der Applaus der Kundschaft.
– Götz W. Werner

Man muss wissen, wie weit man zu weit gehen kann.
– Jean Cocteau

Wenn Sie Ihre Idee nicht auf die Rückseite meiner Visitenkarte schreiben können, haben Sie kein klares Konzept.
– David Belasco

Nur wer um die Ecke denkt, kann geradeaus kommunizieren.
– Tobias Bremshey

Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.
– Leonardo Da Vinci

Mache das Unmögliche möglich, das Mögliche einfach, und das Einfache elegant.
– Moshé Feldenkrais

Ein Werbetext ist dann ein guter Werbetext, wenn er an etwas erinnert, nicht nur an sich selber.
– Peter Bichsel

An Qualität erinnert man sich lange, nachdem der Preis vergessen ist.
– Also Gucci

Das Leben besteht zu drei Vierteln daraus, sich sehen zu lassen.
– Woody Allen

Beim Marketing geht es nicht mehr darum, was du machst, sondern darum, welche Geschichten du erzählst.
– Seth Godin

Gute Werbung ist wie ein guter Caipirinha: ziemlich süß, so dass man nicht merkt, wie viel Alkohol drin ist.
– Fred Rodrigues

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In der heutigen Zeit von Millennials, Digital Natives, Generationen Y, Z und wie sie nicht alle heißen wird Social Media Marketing und das Bespielen verschiedener Social Media Kanäle für Unternehmen immer relevanter – aber warum?

Zuerst einmal: Was ist Social Media und wie ist es überhaupt entstanden?

1997 entstand mit Sixdegrees.com das wohl erste soziale Netzwerk, das den Nutzern erlaubte Profilseiten zu erstellen, Freundschaftsbeziehungen mit anderen Nutzern aufzulisten und Freundeslisten anderer Nutzer zu durchzusuchen. Außerdem konnte man über Nachrichten mit anderen Nutzern in Kontakt treten. Wie heutige Social Media Plattformen auch, finanzierte sich Sixdegrees.com durch Werbung und konnte somit eine kostenlose Nutzung anbieten. Daraufhin wurden zum Beispiel die wohl bekannteren sozialen Netzwerke Myspace und Facebook gegründet. Social Media Plattformen erlauben ihren Nutzern also, User-Generated-Content zu erstellen, zu teilen, darauf zu reagieren und sich mit anderen Nutzern zu vernetzen und in Kontakt zu treten.

Wer nutzt Social Media?

Weltweit benutzen über drei Milliarden Menschen Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat, Youtube, LinkedIn, Xing und Co. Allein in Deutschland sind rund 40 Millionen Internetnutzer auf sozialen Netzwerken aktiv, Tendenz steigend. Gerade um eine jüngere Zielgruppe zu erreichen, sind soziale Netzwerke das A und O, denn 89% der 16- bis 24-Jährigen, 71% der 25- bis 44-Jährigen und sogar 66% der 10- bis 15-Jährigen nutzen soziale Netzwerke, wie das statistische Bundesamt herausfand. Die meisten User benutzen dabei Plattformen wie Facebook und Instagram, um Kontakte zu pflegen und sich inspirieren zu lassen, was neue Trends und Produkte angeht. 33% der Befragten einer Studie gaben sogar an, dass soziale Medien fester Bestandteil ihres Alltags sind.

Was bedeutet das nun aus Marken-Sicht?

Rund 20 bis 50% aller Kaufentscheidungen werden durch Mundpropaganda entscheidend beeinflusst. Das gezielte Bewerben von Produkten durch sogenannte Meinungsmacher, auch Influencer genannt, ist so eine effektive und authentische Methode der Markenpositionierung. Wichtig hierbei sind vor allem auch die sogenannten Social Signals. Fallen diese sozialen Signale positiv aus, zeigt das, dass der Content bzw. das Produkt gut, hochwertig, authentisch und relevant ist. Das bringt dann auch andere Nutzer dazu, die Inhalte weiterzuverbreiten, was wiederum wichtig für die SEO ist. Stimmen alle Faktoren überein, kann es sogar passieren, dass der Post durch sehr häufiges Teilen viral geht. Soziale Netzwerke bieten einer Marke außerdem die Möglichkeit, sich durch ihre Postings und ihr Verhalten auf diesen sozialen Plattformen zu präsentieren und nahbarer für Kunden zu werden. Sie ermöglichen der Brand einfachere und persönlichere Interaktionen mit Kunden und der Zielgruppe. Außerdem bieten sie einer Marke die Möglichkeit, sich innerhalb der Branche mit Kollegen, Konkurrenten und relevanten Seiten und Persönlichkeiten zu vernetzen, um aktuelle Trends und Meinungen besser verfolgen und für sich nutzen zu können.
Soziale Medien sind also ein wichtiger Teil der Produkt- und Markenkommunikation und bieten sich als ideales Marketing-Instrument zur Verkaufsförderung, aber auch zur Imagepflege und Steigerung der Markenbekanntheit an. Soziale Netzwerke können auch für den Kundenservice, Marktforschung und für die Bereiche Personal/HR und Research & Development genutzt werden.
In einem Unternehmen kümmert sich ein sogenannter Social Media Manager um eine ausführliche Social Media Strategie, die die individuellen Unternehmensziele auf den sozialen Netzwerken verfolgt. Oft ist es ratsam, eine professionelle Werbeagentur oder Kreativagentur in Sachen Social Media Marketing und Content Creation zu beauftragen, da diese bereits über das gewisse Knowhow, die Kapazitäten und Tools verfügen, eine Social Media Strategie zu entwickeln, aber auch zu verfolgen.

Fakt ist, ein professioneller Social Media Auftritt kostet Zeit und muss gut und regelmäßig gepflegt werden. Wenn man die Kampagne in den sozialen Netzen effektiv plant, kann man auch mit einem geringen Budget einiges erreichen.

brot & salz Tipp: Ihr habt bereits eine Webseite? Dann macht eure Besucher mit passenden Social Media Icons auf eure Social Media Kanäle aufmerksam!

 

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Der Begriff des Online Marketings umfasst alle Vertriebs- und Absatzmaßnahmen, welche mithilfe des Internets durchgeführt werden. Dazu gehören die Online Werbung, das Online Warenangebot, Video Marketing, aber auch die Auswertung von Kundendaten, um Kundenwünsche schneller zu erkennen und kundenorientiert agieren zu können.
Das grundlegende Prinzip des Online Marketing oder der Online Werbung ist die Vernetzung von Maßnahmen und Angeboten.
Der Vorteil des Online Marketings gegenüber dem klassischen Marketing ist das präzisere und zeitnähere Auswerten des Kaufverhaltens von Kunden.

Deine Seite
Dreh- und Angelpunkt des Online Marketings ist die Webseite. Sie dient unter anderem der positiven Außenpräsenz eines Unternehmens, auf die entsprechende Zielgruppe.
Das Hauptaugenmerk der firmeneigenen Webseite sind die Unternehmensleistungen, genauere Informationen zum besseren Verständnis der einzelnen Leistungen, die Darstellung oder Dokumentation von Geschäftserfolgen, die Ansprechpartner verschiedener Geschäftsbereiche und aktuelle News des Unternehmens.
Webseiten können auch als Vertriebsnetz dienen. Produkthersteller können beispielsweise auf Händler aufmerksam machen oder anderen Händlern Datenmaterialien zukommen lassen, um den Absatz von Online-Shops oder Partnerseiten zu verbessern.
Die Nutzung von eigenen Verkaufsplattformen oder Einträge in Suchmaschinen sind Teil der Vertriebsstrategie des Online Marketings. Aber auch sogenannte Microsites gehören dazu. Microsites sprechen durch tiefergehende oder exklusive Informationen spezifische Kundengruppen an, um deren Neugier und das Kundeninteresse für die spezifische Leistung oder das Produkt zu verstärken.

Der Bann der Werbung
Webseiten definieren ihren Erfolg über Besucherzahlen. Um den Traffic und Interaktionen auf einem hohen Niveau zu halten, bedarf es verschiedenster Maßnahmen. Vor allem Bannerwerbung ist ein wichtiges Mittel, um die Bekanntheit des Online Angebotes zu steigern. Hauptsächlich geschieht dies auf den bekannteren und großen Suchmaschinen, aber auch die sozialen Netzwerke gewinnen in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung.
Die Kosten für Bannerwerbung setzen sich aus der Häufigkeit des eingegebenen des Suchwortes und der kalkulierten Klickzahl zusammen.
Über Usertracking und die Nutzung von Cookies ist es möglich, die Bannerwerbung leistungs- und kundenspezifisch an Stellen einzublenden, an denen die Zielgruppe sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wahrnimmt. Fühlt der potentielle Kunde sich jedoch belästigt von der Bannerwerbung, ist es mittlerweile möglich, diese über einen Adblocker zu unterdrücken.

Marketing mit der Suchmaschine
Das Suchmaschinenmarketing zielt darauf ab, die Platzierung der firmeneigenen Webseite im Ranking der jeweiligen Suchmaschine zu verbessern.
Die richtige Indizierung, macht es möglich, dass Crawler die Webseite unter dem gewünschten Suchwort listen. Der Inhalt der Webseite muss qualitativ stark getextet und inhaltlich richtig sein, um die Webseite von den Suchmaschinen als relevant einstufen lassen zu können.
Verlinkungen wie Bannerwerbung und Hyperlinks sind ein weiterer wichtiger Indikator, um die Relevanz zu steigern und das Ranking zu verbessern.

E-Mails und Marketing
Das E-Mail-Marketing ist eine Form des Direct Marketings. Hierbei werden Kunden entweder automatisiert oder per Direkteingabe in einen Newsletter-Verteiler aufgenommen. Um das Kaufinteresse der Kunden aufrecht zu erhalten, um auf bestimmte Aktionen oder besondere Angebote hinzuweisen oder einfach einen erneuten Besuch auf der Webseite zu triggern, werden regelmäßig Werbe-E-Mails an die Kunden gesendet.

Tape It
Durch den stetig anhaltenden Erfolg von Video-Plattformen wurde und ist das Schalten von videographischer Werbung gerade für produzierende Unternehmen interessant. Werbetreibende können so eine starke potentielle Reichweite erzielen, um ihre Produkte und Angebote effektiv zu verbreiten. Auch hierbei wird der Erfolg der Werbung durch die Klickzahlen und Interaktionen gemessen.

Be Social
Das Bespielen von Social Media Plattformen ist ein absolutes Must-Have-Instrument einer integrierten Werbestrategie. Es werden Profile oder Seiten angelegt, auf denen die Kunden durch eine Freundschaftsanfrage oder ein Like ihr Interesse für das Unternehmen, Produkt oder eine Leistung zum Ausdruck bringen. Und Transparenz und Accessibility werden groß geschrieben: Die Kunden haben über dieses Tool außerdem die Möglichkeit, direkte Fragen an den Anbieter zu stellen oder Leistungen, Produkte oder das Unternehmen selbst zu kommentieren. Die Plattformen der Social Media Kanäle lassen, abhängig von den Nutzerdaten oder -interessen, spezifisch und passgenau zugeschnittene Werbebanner mit neuen Angeboten auf der Benutzeroberfläche auftauchen. Vor allem die Markenwerbung oder das Bewerben von Produkten kann hier durch ein intelligentes Werbeanzeigenmanagement ressourceneffizient zu großen Erfolgen führen.
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Nach einer zweijährigen Übergangsfrist trat am 25.5.2018 die EU Datenschutz-Grundverordnung in Kraft und ersetzt die nationalen Datenschutzbestimmungen. Konkret: der Datenschutz fällt unter eine einheitliche europäische Gesetzgebung.

Während Verbrauchern durch die neuen Regelungen mehr Rechte zugesprochen werden, stehen Unternehmen stärker in der Pflicht. Das gilt für alle großen und kleinen Firmen, für Blogger und sogar für die private Webseite. Die Folgen bei Nichteinhaltung der EU-Datenschutzverordnung sind heftige Geldstrafen und Abmahnungen.

Um Dich bei Deinen Webseiten vorbeugend darauf vorzubereiten, empfehlen wir daher, die folgenden Punkte zu beachten und umzusetzen.

Zunächst einmal kurz erklärt, worum es überhaupt geht:

Was ist passiert?
Am 25. Mai 2018 ging die bisherige Datenschutz-Grundverordnung einheitlich in europäisches Recht über. Somit müssen Datenschutz und Datenschutzerklärungen auf eigenen Webseiten anders als bisher, etwa durch das Telemediengesetz, umgesetzt werden.

Wer ist betroffen?
Grundsätzlich jede im Internet stehende Webseite. Selbst ein bloßer Lesezugriff auf eine Internetseite verrät dem Seitenbetreiber grundsätzlich die dynamische IP, die nach einer Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Mai 2017 bereits als personenbezogener Datensatz gilt.

Ausgenommen sind lediglich familiäre oder persönliche Seiten, doch auch hier gilt es, Vorsicht zu wahren: jeder noch so kleine Affiliate-Link oder ein Werbebanner kann diese Sonderregelung nichtig machen.

Warum ist das so wichtig?
Den Datenschutzbehörden wurde eine verstärkte Kontrolle der neuen Bestimmungen aufgetragen. Sie können mit Inkrafttreten des Gesetzes Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro bzw. 4 Prozent des gesamten weltweiten Umsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres verhängen.
Aber auch andere Unternehmen dürfen ab dem 25. Mai Webseiten auf Grundlage des unlauteren Wettbewerbs abmahnen.

Das größte Problem der neuen Verordnungen wird anfangs eine gewisse rechtliche Unsicherheit sein, da Juristen nicht auf eine gefestigte Rechtsprechung zurückgreifen können. Wohl oder übel müssen sich dennoch alle Webseitenbetreiber auf diese neuen Regelungen einstellen und damit beginnen, ihre Webseite DSGVO-konform zu gestalten. Doch was gilt es zu tun?

Unsere Empfehlungen
Grundsätzlich ist es ratsam, für die eigenen Seiten einen Datenschutzbeauftragten bzw. juristischen Experten zu Rate zu ziehen. Wir haben für Dich aber einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Datenverarbeitung im Auftrag
Wer nicht Web-Hoster seiner eigenen Seite (also keinen eigenen Server betreibt) ist, darf nicht ohne weiteres Daten speichern, da in diesem Fall der Webspace einem Dritten gehört. Dieser muss mittels einer Auftragsverarbeitung in den Prozess eingebunden werden.

Exemplarisch zur Veranschaulichung dient uns hier der Anbieter Strato, der seine Kunden hierzu in diesem Link informiert: https://www.strato.de/faq/article/2763/Fragen-zur-Auftragsdatenverarbeitung-ADV-und-der-neuen-EU-Datenschutzgrundverordnung-DSGVO.html

Wie auch bei vielen anderen Anbietern wird im Moment noch das Formular herausgearbeitet, in welchem nach Inkrafttreten der neuen DSGVO die Auftragsverarbeitung gewährleistet wird.

Vorsicht: Wer seine Webseite auf einem nichteuropäischen Server hosten lässt, muss genau prüfen, ob dieser nach der Gesetzesänderung dennoch diese Form der Datenverarbeitung einhält. In den USA gibt es dafür beispielsweise den Privacy Shield, ein Abkommen zwischen der EU und den USA, das dies gewährleistet. Jeder amerikanische Server mit diesem Zertifikat unterwirft sich damit der neuen DSGVO – allerdings ist die Langfristigkeit des Abkommens ungeklärt.


Datenschutzerklärungen
Die Datenschutzerklärungen sind schon lange auf jeder Website Pflicht, allerdings werden inhaltlich viele neue Anforderungen an sie gestellt, denn die DSGVO erweitert hier das Telemediengesetz. Die Datenschutzerklärung muss nun die Rechtsgrundlage (bei Online-Shops zum Abschluss des Kaufvertrages beispielsweise) und das konkret erfolgte Interesse für die Datenverarbeitung (kurzweilige IP-Adressenspeicherung, um sich gegen Angriffe zu sichern) beinhalten.

Auf üblichen Internetseiten bestehen beziehbare Daten (neben der IP) beispielsweise in Logfiles, Geolokalisierung, Registrierungen, Kontaktformularen, Newsletter-Anmeldungen, Kommentarfunktionen, Social-Sharing-Buttons und Analyse- und Trackingdiensten.

Hier müssen Webseitenbetreiber nun ausführlich erklären, zu welchem Zweck sie welche Daten erheben. Außerdem müssen nun noch deutlicher die Rechte des Nutzers gewahrt werden. Hierzu zählt das Recht auf Auskunft, Löschung und Berichtigung von Daten, sowie der Wiederruf. Darüber hinaus bedarf es nun der Aufklärung über Einschränkung der Verarbeitung, das Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde und das Recht der Datenübertragbarkeit. Vor allem das Widerspruchsrecht muss optisch (fett oder eingerahmt) hervorgehoben werden.

Die Datenschutzerklärung muss einfach zu finden sein (Link auf der Startseite, am besten in Navigation und somit universal zu erreichen) und „in präziser, transparenter und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“ zur Verfügung stehen.

Hierzu gibt es Online-Generatoren, die bei der Erstellung helfen.
Link: https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

Datenminimierung
Doch nicht nur die Aufklärung zur Verarbeitung ist wichtig. Es gehört beispielsweise auch die Datenminimierung, etwa bei Newsletter-Anmeldungen nur Email und Namen, nicht aber Geburtsdatum oder postalische Adresse abzufragen, dazu. Zu Anmeldungen nicht unbedingt erforderliche Daten müssen gekennzeichnet werden und optional bleiben.

Bei Anmeldungen empfiehlt sich generell das Double-Opt-In-Verfahren. Mehr dazu hier:
https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/double-opt-in


Verschlüsselte Daten/SSL-Zertifikat
Wer auf seiner Homepage beispielsweise ein Kontaktformular anbietet, muss dafür sorgen, dass die angegebenen Daten (Name, Email, Betreff, Nachricht) so gut wie möglich geschützt werden, wenn sie vom Server per Email überstellt werden. Dazu trägt eine gesicherte Verbindung durch ein sogenanntes SSL- oder TLS-Zertifikat bei, „da es die Kommunikation zwischen Ihrem Webseitenbesucher und dem Server, auf dem Ihre Webseite gehostet wird“, schützt. Diese Zertifikate, sowie alternativ „Let’s Encrypt“, erhältst Du bei Deinem Hoster / Server-Provider. Die Preise für solch eine Verschlüsselung variieren je nach Art des gebuchten Hosting-Pakets und Form der Zertifizierung von kostenlos bis zu knapp 100 Euro im Jahr. Wichtig: Auch nach der Freischaltung eines solchen Zertifikats sind die meisten Homepages noch lange nicht durch HTTPS geschützt! Gerade bei CMS-Systemen wie WordPress bedarf es einiger Anpassungen, die am besten durch einen professionellen Administrator durchzuführen sind.

Dazu: https://partnerundsoehne.de/fuenf-schritte-zur-ssl-verschluesselung-ihrer-webseite/


Cookies und die Möglichkeit zum Widerspruch
Zukünftig müssen Website-Betreiber dem Nutzer die Möglichkeit einer „informierten Einwilligung“ ermöglichen (was sind Cookies? https://de.wikipedia.org/wiki/Cookie ). Weil es nicht (mehr) ausreicht, einen einfachen Hinweis für die Verwendung von Cookies zu setzen, empfiehlt sich dafür ein Cookie-Banner.

Im Idealfall ist dies ein vor dem Interagieren mit der Website vorgeschaltetes PopUp (modales LayOver), das den Nutzer über die Verwendung aufklärt und dies mit einer detaillierten Beschreibung verlinkt. Zwar dürfen in vielen Fällen die Cookies weiterhin eingesetzt werden, hat etwa Google für ihre Tracking- und Analysetools sich für das Privacy Shield zertifiziert, allerdings müssen Besucher diesem per Opt-Out widersprechen können. Das bedeutet vor allem nach neuem Recht: die Besucher müssen mit der Seite auch arbeiten können, wenn sie der Datenerfassung widersprechen.

Social Media und Videos
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Einbindung von Social-Media-Sharing. Da die bloße Einbindung sogenannter Like- oder Share-Buttons bereits Informationen an die Social-Media-Plattformen überstellt, entschied das Landgericht Düsseldorf bereits 2016, dass Facebook-Tools ohne Zustimmung nicht auf der eigene Seite eingebunden werden dürfen.

Zwar gibt es bestimmte Verfahren, in denen soziale Netzwerke erst dann die Daten der Besucher abfragen dürfen, wenn der betreffende Button geklickt wurde. Aufgrund der unübersichtlichen Rechtslage und der Intransparenz, welche Daten wofür abgegriffen werden, ist davon allerdings erst einmal abzuraten.

Wer sich dennoch damit befassen will und muss, sollte sich das c’t-Sharrif-Programm genauer ansehen:
https://www.heise.de/ct/artikel/Shariff-Social-Media-Buttons-mit-Datenschutz-2467514.html

Die bloße Verlinkung per Text- oder Logolink auf die eigene Facebook- oder Twitterpage etc. fällt zum Glück nicht unter diese Problematik: https://medienkompass.de/facebook-profil-in-website-einbinden-rechtslage/

Vorsicht gilt auch bei der Einbettung von YouTube-Videos, gerade über WordPress und den Visual Composer. Diese funktionieren zwar kinderleicht, doch „durch das Einbetten von YouTube-Videos werden diverse Verbindungen zu Google-Servern aufgebaut, durch welche mehrere Cookies im Browser Ihrer Leser gespeichert und Informationen über diese an YouTube und Googles-Werbedienst DoubleClick gesendet werden“. YouTube selbst stellt nun einen „No Cookie“-Einbettungslink zur Verfügung, der somit erst nach dem Abspielen des Videos Daten an YouTube sendet.

Mehr Information: https://www.it-recht-kanzlei.de/youtube-videos-online-shop.html

WordPress und PlugIns
Die meisten Seiten heutzutage werden mit dem CMS WordPress erstellt. Neben den vielen Vorteilen müssen wir hier aber bei der DSGVO im Gegensatz zu statischen HTML-Seiten genauer hinschauen. Zwar arbeitet der WordPress-Hersteller mit einem eigens eingerichteten Compliance-Team daran, eine gewisse DSGVO-Konformität zu wahren und PlugIn-Betreiber anzuhalten, diesem auch nachzukommen, allerdings müssen Webseitenbetreiber selbst sorgfältig prüfen, ob und welche Daten bei WordPress, Theme und PlugIns erhoben werden.

WP-Ninjas hat einen Maßnahmen-Katalog sehr gut zusammengefasst, in dem neben den Maßnahmen für WordPress auch alle anderen oben stehenden Punkte noch einmal zusammengefasst werden:
https://wp-ninjas.de/google-analytics-opt-out (Vor allem welche PlugIns wirklich geblacklisted sind)

Außerdem finden sich hier weitere PlugIn-Informationen (neben eigener und freier Recherche): https://www.blogmojo.de/wordpress-plugins-dsgvo/


Wichtige Maßnahmen für Deine WordPress-Seite:
1. ADV-Vertrag mit dem Hoster
2. ADV-Vertrag mit dem Webdesigner
3. ADV-Vertrag mit Google (Bei Verwendung von Google Analytics)
4. SSL-Zertifikat (oder Abschaltung des Kontaktformulars/Newsletters)
5. HTTPS Umstellung
6. Formulare Opt-Ins
7. Formulare Datenschutzhinweis
8. Newsletter ADV (Bei bspw. Mailchimp)
9. Newsletter Double Opt-In
10. Kommentare abschalten (da Speicherung von IP)
11. Cookie Notice und Google Analytics mit Opt-Out Lösung
12. Google-Fonts verknüpfen
13. IP anonymisieren (Google Analytics)
14. Social PlugIns/Funktionen deaktivieren
15. Datenschutzerklärung erneuern


Es ist klar, dass die neue Gesetzgebung, die für mehr Transparenz einstehen will, sich ironischerweise aber sehr unübersichtlich darstellt, erst einmal für alle eine große Herausforderung ist.

Bei weiteren Fragen zur neuen DSGVO sowie einer Ersteinschätzung, wie massiv Du von dieser Regelung betroffen bist, kannst Du uns gerne konsultieren.

Bildquelle: freepik
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Zum Familientag 2017 im Mercedes-Benz Werk-Marienfelde wurde ein umfassendes Familienerlebnis geboten. 
Das Familienfest stand unter dem Thema „Unser Werk in neuem Licht“ und wurde mit Lichtinstallationen und -shows, Catering und einem familienfreundlichen Interaktionskonzept umgesetzt. Neben Musik und Performances wurde eine umfangreiche Installation zur Würdigung der Arbeit und zur Identitätsförderung der Mitarbeiter erstellt. Dies machte den Mercedes-Benz Familientag sowohl für die Mitarbeiter als auch für ihre Begleiter emotional erlebbar.

Brot & Salz zelebrierte in einer 360° Inszenierung eine Zeitreise durch die Vergangenheit und die Zukunft des Werkes. Das Zentrum der Zeitreise war die Bühne auf dem zentralen Festplatz, welche sowohl von der alten, als auch von der neuen Fertigungshalle des Mercedes-Benz Werkes eingerahmt wurde. So entstand durch die Konzeption und Gestaltung von Brot & Salz ein emotionsgeladener Abend, an dem Geschichte, Gegenwart und Zukunft im gleichen Moment zu spüren waren!

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Im Rahmen der Internationalen Touristik-Messe Berlin (ITB) 2018 wurde das im neuen Look umgestaltete Berliner a&o Hostel der Weltöffentlichkeit präsentiert.

Die Kreativagentur brot & salz plante eine Fotokampagne, die als visuelle Grundlage für die Präsentation zur Neuausrichtung der a&o Hostels auf der ITB diente. Die Räumlichkeiten erstrahlten dabei in neuem Licht und brot & salz bildete mit verschiedensten Models und Darstellern die Vielfalt der Gäste von a&o Hostels ab. Die Bilder der Kampagne sind auf der Webseite: www.aohostels.com/de/ zu finden. 

Falls Du also nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Berlin suchst:

a&o Berlin Mitte

Köpenicker Str. 127-129
10179 Berlin
DeutschlandGPS: 52°30’31.8″N 13°25’26.4″E

Tel: +49 30 80 94 7 – 52 00

www.aohostels.com

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